Samstag, Dezember 23, 2006

Widersprüche

Die Zeitschrift "Die Welt" bringt es hin, gleich zwei grobe Widersprüche in den ersten zwei Abschnitten eines Artikels einzubringen:

11-Jähriger stirbt bei Sportunterricht
Beim Handballspielen gerieten mehrere Schüler in einen heftigen Streit. Ein Junge soll am Boden gelegen haben, während seine Klassenkameraden auf ihn einprügelten. Er erlitt einen Herzstillstand. Die Lehrer haben nicht eingegriffen.

Paris - Ein zwölfjähriger französischer Schüler ist am Donnerstag bei einer heftigen Auseinandersetzung mit einem elf Jahre alten Schulkameraden tödlich verletzt worden. Die beiden Schüler seien nach dem Turnunterricht in Meaux östlich von Paris in Streit geraten, teilte die Polizei mit. Der Grund dafür war noch unklar.

Für die, die die beiden Widersprüche nicht gefunden haben: In der kurzfassenden Kopfzeile starb ein 11 jähriger während dem Turnunterricht. Danach steht aber etwas von einem 12 jährigen der nach dem Turnunterricht in einen Streit geriet.
Ich will ja nicht "pünktlischisse" aber da sieht man wieder mal die klassische dramatisierung die oft in den Medien angewendet wird.

Der Artikel, an dem Ich mich in diesem Eintrag auslasse kann HIER Original nachgelesen werden.

Freitag, Dezember 22, 2006

Wir sind so klein (Teil 2)

Ich habe bereits mal einen Link zu einer Seite die die Grössenverhältnisse unserer Erde darstellt gepostet. Nun habe ich dazu noch ein kleines Filmchen gefunden.

Dienstag, Dezember 19, 2006

Reissnagel

18.12.06 20:45 (GMT+01:00.)* Ich steige aus dem Bus und laufe einige Schritte. Plötzlich verspüre ich an meinem linken Fuss einen ziemlich heftig stechenden Schmerz. Sofort halte ich an und starte eine Untersuchung. Da mein Fuss zu wenig taktile Fähigkeiten besitzt, muss ich den Schuh ausziehen und mit meiner Hand erforschen, was sich jetzt in meinem Schuh eingeschlichen hat. Doch im Schuh ist nichts. Beim Wiedereinschieben des Fusses merk ich aber sofort. Es ist noch da. Eine weitere Analyse brachte das faszinierende Ergebnis zu Tage, dass sich ein Reissnagel in meinem Socken befand. Wie der da rein kam ist mir unerklärlich. Zu bedenken ist auch, dass ich während des Tages zwei mal die Schuhe an und abgezogen habe und den Reissnagel kein einziges mal bemerkte. War dieser blinde Passagier wirklich den ganzen Tag bei mir, oder hat er sich irgendwann (und vor allem wie?) eingeschlichen?... Fragen die diese Welt bewegen. 
* Da fällt mir auf: Es gibt ja trotzdem noch was, wo sich die Amerikaner den Europäern ausrichten und nicht umgekehrt.

Mittwoch, Dezember 13, 2006

Wenn ich Gewinne, dann....

würde ich bestimmt einen Teil des Gewinnes für einen guten Zweck spenden. Dies heisst es zumindest immer wieder wenn man eine Person fragt, was Sie z.B. mit dem Gewinn bei EuroMillions machen würde.
Aber würden wir das wirklich ? Der Gedanke dahinter ist ja jeweils, dass man dann genug Geld hätte um ohne Bedenken etwas davon abgeben zu können. Aber genug Geld haben ist relativ. Die meisten von uns könnten mit dem Einkommen das Sie haben problemlos 100.- monatlich für einen guten Zweck spenden, ohne dafür das eigene Leben verändern zu müssen. Die Tatsache dass die Schweizer innerhalb einer Woche 20 Millionen für das mitspielen bei EuroMillions ausgegeben haben zeigt, dass das Geld bei „Normalbürgern“ vorhanden wäre.
Doch wer von diesen Leuten spendet etwas zu guten Zwecken? Und wieso erwarten wir dann von den „Reichen“ dass Sie es tun? Wir erwarten es, weil Sie aus unserer Perspektive im Vergleich mehr Geld haben und daher auch etwas davon abgeben können ohne darunter zu leiden. Aber aus der Sicht derjenigen, die das Geld nötig haben um zu überleben, sind wir die Reichen(die die Möglichkeit haben diesen Blog zu lesen sowieso) und Sie können nicht verstehen warum Wir nichts von unserem Geld abgeben.
Wie auch beim Thema Umweltschutz ist aber auch da wieder das Problem folgender Denkweise: “wenn nur Ich etwas spende, dann bringt es ja nichts“... doch wenn es alle tun würden ?

Donnerstag, Dezember 07, 2006

MUSE


Gestern Abend war es endlich so weit. Nachdem die Vorband endlich aufgehört hatte zu spielen und die ganze Bühne Muse-klar war, begann das lang ersehnte Konzert der 3(+1) Engländer in der ausverkauften Eishalle Winterthur.
Das Liedersortiment war verständlicherweise auf das neue Album fokussiert. Aber auch die älteren Hits haben nicht gefehlt. Ein mal mehr habe ich gestaunt wie gut der Sound rüberkam und auch Matts Stimme bis zum Schluss live genauso klar tönt wie auf der CD. Obwohl der Bassist während des ganzen Konzertes einem Pflock ähnelte, gab sich Matt schon eher aus und das ganze kam bei gewissen Leuten auch recht emotional an. Auch ich liess mich von dem Sound berieseln und von der Lichtshow flashen. Wie bereits angetönt, sind Muse so professionell, dass die Lieder genau so tönen wie auf der CD. Dies ist einerseits Lobenswert, anderseits fehlt aber die Überaschung die üblicherweise bei Liveversionen von Liedern zum vorschein kommen. Einzig die Liederanfänge "verrieten" Sie jeweils nicht direkt sondern kitzelten die übelsten Töne aus Gitarre und Synthie, oder beides oder nur eins von beidem. Man konnte gar nicht unterscheiden woher es nun kam.
Der Abend hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn es war einfach nur Hammergeil. Oder wie andere Kritiker von Muse so schön sagen: "Gebt mir ein neues Gehör, ein neues paar Augen und ein neues Gehirn, damit ich begreifen kann was da auf mich einwirkt"

Da Chrigl und ich einen Unwahrscheinlichkeitsdrive dabei hatten, traffen wir uns auch noch kurz am Konzert. K.R aus E-K war übrigens auch da.

Sonntag, Dezember 03, 2006

Depp des Tages

Nicht selten kommt es vor, dass man sich über andere Leute ziemlich aufregen muss. Sei es wegen einmaligen kleinen banalen Dingen oder Eigenschaften gewisser Leute die einem zum Wahnsinn treiben können. Um den Frust über solche Leute loszuwerden hat ein geschätzter Mitschüler C.L aus Ö eine Website erstellt auf der man alle Deppen die man so kennt eintragen kann. Diese können dann auch von anderen zum "Depp des Tages" gewählt werden.
Also nichts wie hin auf die Seite... werdet eure Deppen los.

Freitag, Dezember 01, 2006

Animator vs. Animation

Traumhaft.... Zwei Flashfilme die zeigen wie es ausgehen könnte, wenn selbst erstellte Figuren im Flash sich selbstständig machen könnten.